Aufhebung

Wir verhandeln mit dem Arbeitgeber über Aufhebungsvertrag, Abfindung, Freistellung und weitere Konditionen, um das Arbeitsverhältnis einvernehmlich aufzulösen statt die Kündigung auszusprechen.

Es gibt vielfach Situationen, in denen der Arbeitgeber die Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch den Abschluss eines Aufhebungsvertrages anbietet, statt die Kündigung auszusprechen. Gleichbedeutend sind die Bezeichnungen

  • Aufhebungsvertrag / Aufhebungsvereinbarung
  • Auflösungsvertrag / Auflösungsvereinbarung oder auch
  • Abwicklungsvertrag /Abwicklungsvereinbarung

Üblicherweise finden sich in einem Aufhebungsvertrag die folgenden Inhalte:

  • Zeitpunkt der Beendigung des Arbeitsverhältnisses
  • Grund der Beendigung des Arbeitsverhältnisses
  • Freistellung unter Fortzahlung der Vergütung bis zum Ablauf der Kündigungsfrist
  • bezifferte, ausstehende Lohn-/Gehaltszahlungen und Sonderzahlungen
  • Abgeltung von Urlaubsansprüchen und Überstunden
  • gegebenenfalls Zahlung einer Abfindung

Zeitpunkt der Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Um Verluste beim Anspruch auf Arbeitslosengeld zu vermeiden, ist unbedingt zu beachten, dass die Kündigungsfrist eingehalten wird.

Grund der Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Eine Sperrzeit bei der Agentur für Arbeit entsteht unter Umständen nicht, wenn das Arbeitsverhältnis zur Vermeidung einer ansonsten unumgänglichen, betriebsbedingten Kündigung durch den Abschluss eines Aufhebungsvertrages beendet wird.

Höhe der Abfindung

Im Aufhebungsvertrag wird häufig vereinbart, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine Abfindung zahlt.

Wenn Sie daraus schließen, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine Abfindung zu zahlen oder Sie als Arbeitnehmer/in einen Anspruch auf Zahlung einer Abfindung haben, liegen Sie leider falsch.

Checkliste Abfindung

Wann dürfen Sie mit einer Abfindung rechnen? Was bestimmt die Höhe einer Abfindung? Gibt es eine Formel, mit der Sie Ihre Abfindung einfach ausrechnen?

 

Allgemeine Erledigungsklausel

Eine allgemeine Erledigungserklärung sollte nicht unterzeichnet werden, wenn der Arbeitnehmer nach Abschluss des Aufhebungsvertrages noch Ansprüche gegen den Arbeitgeber geltend machen will, die nicht im Aufhebungsvertrag geregelt wurden.